Kindergarten:
Ich finde, der alte Kindergarten hat eine super Lage und ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass er nach 30 Jahren eine Bauruine sein soll. Ich habe auch von keinem gehört, der sein Haus nach 30 Jahren wieder abreist. Sicherlich muss der Kindergarten von Grund auf nach neusten Wärme- und ISO-Normen renoviert werden, da spricht auch nichts dagegen. Wenn ich daran denke, dass der neue Kindergarten mitten im Ort und dann auch noch neben der Schule entstehen soll, wo Beton, Häuser und die Hauptstrasse den Alltag bestimmen. Na ja!!!!!
Zu dem gab es einen Bericht in der Welt am Sonntag, wo in Schweden der gleiche Versuch durchgeführt und nach 2 Jahren wieder abgesetzt wurde. Zu dem funktioniert die Tageseinrichtung im alten Kindergarten recht gut. Die Kinder im Kindergarten sollen im Grünen aufwachsen und sich im Freien frei bewegen können, ohne Rücksicht auf Schüler nehmen zu müssen, die am Lernen sind.

Zu den Kosten:
Ich wundere mich schon ein wenig, dass so viel Geld vorhanden ist. Wenn ich daran denke, dass so viele Projekte in Hüffenhardt und Kälbertshausen nur mit Eigenleistung realisiert werden konnten. Man sollte vielleicht auch hier darüber nachdenken die Kosten mit Eigenleistung für die Gemeinde zu senken. Mit den Zahlen für den Neubau des Kinderhauses muss man vorsichtig umgehen, da man die genauen Zahlen von jedem Bauabschnitt nicht kennt. Aber aus jahrelanger Erfahrung im bautechnischen Bereich kann ich sagen, dass die Kosten im Neubau höher anzusiedeln sind. Das spricht allein die Erfahrung, in der Regel 15-20%, auch wenn Ausschreibungen stattfanden.

Es gibt immer ein pro und ein contra. Man sollte beide Seiten respektieren und nicht immer sofort das Kriegsbeil ausgraben. Man sollte vernünftig mit den verschiedenen Meinungen umgehen.
Martin Erlewein