Eines vorweg: Es ist absolut legitim, das ein Bürgermeister - wie jeder andere auch - die Chance nutzt sich beruflich nach vorne zu verbessern wenn sich die Gelegenheit hierzu bietet. Jeder von uns würde dies beruflich sicherlich genau so tun. Chancen zu nutzen ist eine wichtige Grundlage des beruflichen Werdeganges.
Die Vorgehensweise jedoch, gerade im Bezug auf das laufende Projekt Kinderhaus in Verbindung mit dem Bürgerbegehren, stimmt sehr nachdenklich. Verfolgt man den gesamten Vorgang, erklärt es doch warum man keinesfalls Kritik etc. am Projekt "Kinderhaus" zu lassen konnte und warum man so schnell die Sitzung am 01.02.08 (Terminbekanntgabe "bevor" die Bürgerbegehrenlisten überhaupt zur Verwaltung kamen) und den Bürgerentscheid durchziehen wollte.
Neutralität, Fairness, Bürgernähe und Offenheit gegenüber den CONTRA-BürgerInnen im Entscheidungsfindungsprozess bis zum Bürgerentscheid wäre sicherlich gegenüber den BürgerInnen effektiver gewesen und hätte der derzeitigen Entwicklungsform der Sachlage keinen negativen Beigeschmack gegeben
Man hätte einfach nur den Ratschlägen und Hinweisen "Wenn Bürger aufbegehren" folgen sollen - manchmal könnte das Leben doch so einfach sein! Aber nicht einmal jetzt lernt man daraus - wie man hier erkennen kann.
So sprach doch der GR im Amtsblatt vom 20.02.08 unserem BM das "vollste Vertrauen" aus und zugleich dass das Gremium "umfassend informiert" sei. Dies obwohl bereits seit Dezember (RNZ vom 03.03.08) Gespräche zur BM-Kanditatur mit Plankstadt geführt wurden.
War der GR somit über die Kandidatur auch "umfassend informiert"?
Wenn JA, warum dann keine Offenheit zu den BürgerInnen?
(Nachtrag: der GR wurde anscheinend am 01.03.08 bei einem (Eil-)Treffen um 17:00 Uhr "umfassend informiert")
Wenn NEIN, woher kam das "vollste Vertrauen"?
Entpuppt sich das Kinderhaus, besonders seit dem 01.02.08, nunmehr zu einem reinen "Prestigeobjekt" für eine BM-Wahl .........auf unsere Kosten?! Plankstadt hat zudem drei Kindergärten, mal sehen was man dort von einem "Kinderhaus ala Hüffenhardt" hält
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Pressebericht 07.02.08
Quelle: Mitteilungsblatt der Stadt Plankstadt
Ausgabe: 6 vom 07.02.08
<Auszug>
Plankstadter Liste unterstützt eigenen Bürgermeisterkandidaten
Nach zahlreichen Gesprächen mit möglichen Bewerberinnen und Bewerbern um die Bürgermeister-Kandidatur in Plankstadt hat der Gesamtvorstand der Plankstadter Liste sich entschieden, einen eigenen Kandidaten im Wahlkampf zu unterstützen. Die Entscheidung ist bereits gefallen, jedoch hat der Kandidat aus personal- und dienstrechtlichen Gründen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch um Diskretion gebeten, aber nach den Osterfeiertagen wird die PlaLi ihn den Plankstädter Bürgerinnen und Bürgern persönlich vorstellen. .........u.s.w. ...... wenn er sich nach Ostern in der Gemeinde selbst vorstellt. Gönnen wir ihm noch die paar Wochen Verschnaufpause, um die er aus personalrechtlichen Gründen gebeten hat. uk
</Auszug>
Anmerkung: Wie schnell sich doch diese personal- bzw. dienstrechtlichen Gründe (wer weis schon was das überhaupt sein soll) in Luft auflösen können.
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Pressebericht > 04.03.08
Quelle: Schwetzinger Zeitung vom 04.03.08
Plankstadter Liste: PlaLi unterstützt den Hüffenhardter Bürgermeister Bruno Herberich bei seiner Kandidatur in der Gemeinde
Neues mit Bewährtem verknüpfen
Plankstadt. Bruno Herberich heißt der Kandidat für die Bürgermeisterwahl im Juli, den die Plankstadter Liste, PlaLi, unterstützt. Nach 14-jähriger Tätigkeit als Bürgermeister der Gemeinde Hüffenhardt im Neckar-Odenwald-Kreis sucht er mit 46 Jahren die neue Herausforderung einer größeren Gemeinde. Für die PlaLi erfüllt er damit schon zwei der wesentlichen Voraussetzungen. Aus der Auflistung der Auswahlkriterien erfüllt Bruno Herberich nahezu alle: Er hat eine gediegene Erfahrung in der Verwaltungsleitung und als Kandidat vonauswärts bietet sich für Plankstadt die einmalige Gelegenheit, neue
Gedanken und Ideen zur Umsetzung zu bringen.
Darüber hinaus sieht die PlaLi noch mehr Gründe für ihre Entscheidung: Während der Vorgespräche wurde ihr sehr schnell deutlich, dass es sich um einen Mann handelt, der in der Lage ist, allen Gesprächspartnern auf einer sachlichen und menschlichen Vertrauensebene gegenüberzutreten, der innovativen Gedanken gegenüber offen ist, der
in der Lage ist, alteingefahrene Strukturen zu verändern, wenn sich dies als erforderlich und nützlich herausstellt und der Bürgernähe dient. Genauso werde er Bewährtes nicht einfach über den Haufen werfen, sondern mit Neuem zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen versuchen.
Bruno Herberich ist 1962 in Hardheim geboren, er ist verheiratet, hat zwei Söhne und ist katholisch. Seine berufliche Laufbahn begann er 1978 als Beamter in der Wehrverwaltung des Bundes. Nach dem nebenberuflichen Erwerb der Fachhochschulreife durchlief er Ausbildung und Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) für den gehobenen
Verwaltungsdienst.
Nach Tätigkeiten als stellvertretender Stadtkämmerer in Ladenburg und Personalleiter bei der Großen Kreisstadt Mosbach wurde er im März 1994zum Bürgermeister der Gemeinde Hüffenhardt gewählt; seine Wiederwahl erfolgte im Jahr 2002 mit fast 98 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von mehr als 58 Prozent. Seit 2004 ist er Mitglied des Kreistages im
Neckar-Odenwald-Kreis für die Fraktion der Freien Wähler.
Als Bürgermeister hat er in der Gemeinde Hüffenhardt, zu der der Ortsteil Kälbertshausen gehört, viel bewegt. Aktuell ist der Bau eines Kinderhauses geplant; über dieses Projekt, das vom Gemeinderat einstimmig auf den Weg gebracht wurde, läuft derzeit ein Bürgerentscheid. Diese Tatsache hat jedoch nicht das Geringste mit seiner Entscheidung für eine Kandidatur in Plankstadt zu tun - seine Entscheidung fiel vor Bekanntwerden des Bürgerentscheids.
Für die PlaLi ist Bruno Herberich der geeignete Kandidat für das Amt des Bürgermeisters. Daher hat sie ihm ihre volle Unterstützung im Wahlkampf zugesagt. Herberich selbst bleibt jedoch unabhängiger Kandidat und betont die Wichtigkeit, das Gespräch mit allen anderen Gruppierungen in Plankstadt zu suchen. uk
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Pressebericht > 07.02.08
Quelle: Schwetzinger Zeitung vom 07.02.08
Plankstadter Liste: Verhandlungen mit Bewerber für die Bürgermeisterwahl sind fast abgeschlossen.
PlaLi stellt eigenen Kandidaten
Plankstadt. Nach zahlreichen Gesprächen mit möglichen Bewerberinnen und Bewerbern um die Bürgermeister-Kandidatur in Plankstadt hat der Gesamtvorstand der Plankstadter Liste, PlaLi, entschieden, einen eigenen Kandidaten im Wahlkampf zu unterstützen. Eine Entscheidung ist schon so gut wie gefallen, die PlaLi hofft, ihren Kandidaten nach den Osterfeiertagen präsentieren zu können. Für die PlaLi ist es wichtig, einen Kandidaten zu finden, der nach ihrer Auffassung die besten fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für das Amt des Ortsoberhauptes mitbringt. Eine solide fachgerechte Ausbildung, mehrjährige Erfahrung in der kommunalen und regionalen Verwaltung, sowohl traditionsbewusst als auch aufgeschlossen gegenüber neuem Gedankengut, Flexibilität und offenes Zugehen auf den Gesprächspartner spielen dabei für die PlaLi eine entscheidende Rolle. Das rechte Maß zu finden zwischen bewährtem Althergebrachten und Offenheit gegenüber Innovationen, das ist es, was sich die PlaLi von ihrem Kandidaten erhofft. Die Plankstadter Liste sieht nach vielen Gesprächen mit Plankstädter Bürgern aus allen Altersgruppen, dass viele die Zeit für gekommen halten, nach 100 Jahren einem Nicht-Plankstädter als Ortsoberhaupt den Vorzug zu geben. Natürlich sei es ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn man die Verhältnisse und Gegebenheiten im Ort kenne, man ist den Leuten vertraut und in viele gewachsene Strukturen braucht man sich nicht erst einzuarbeiten oder sich Kenntnisse verschaffen, aber gerade hier sieht die PlaLi mögliche Gefahren. Die Gefahr, dass man sich nur wenig mit anderen Möglichkeiten und Strukturen auseinandergesetzt hat, die anderswo erarbeitet und die sich bewährt haben. Es sei für Plankstadt an der Zeit, überkommene Denkweisen wie "Das haben wir schon immer so gemacht!" abzulegen und sich nach vorn zu orientieren statt nach hinten, urteilt die Plankstadter Liste, in deren Augen der Ruf "nach frischem Wind in alten Gassen" mehr als nur berechtigt ist. uk
uk, ©Schwetzinger Zeitung, 07. Februar 2008
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Pressebericht > 03.03.08
Quelle: Plankstadter Liste vom 03.03.08
Neues mit Bewährtem verknüpfen
Plankstadter Liste unterstützt Bruno Herberich
Bruno Herberich heißt der Kandidat für die Bürgermeisterwahl im Juli, den die Plankstadter Liste unterstützt. Nach 14-jähriger Tätigkeit als Bürgermeister der Gemeinde Hüffenhardt im Neckar-Odenwald-Kreis sucht er mit 46 Jahren die neue Herausforderung einer größeren Gemeinde. Für die PlaLi erfüllt er damit schon zwei der wesentlichen Voraussetzungen, die im Zeitungsbericht vom 7. Februar 2008 genannt wurden. Aus der damaligen Auflistung der Auswahlkriterien erfüllt Bruno Herberich nahezu alle: er hat eine gediegene Erfahrung in der Verwaltungsleitung und als Kandidat von auswärts bietet sich für Plankstadt die einmalige Gelegenheit, neue Gedanken und Ideen zur Umsetzung zu bringen. Darüber hinaus sieht die PlaLi natürlich noch viel mehr Gründe für Ihre Entscheidung: Während der Vorgespräche wurde sehr schnell deutlich, dass es sich um einen Mann handelt, der in der Lage ist, allen Gesprächspartnern auf einer sachlichen und menschlichen Vertrauensebene gegenüberzutreten, der innovativen Gedanken gegenüber offen ist, der in der Lage ist, alteingefahrene Strukturen zu verändern, wenn sich dies als erforderlich und nützlich herausstellt und der Bürgernähe dient. Genauso wird er Bewährtes nicht einfach über den Haufen werfen, sondern mit Neuem zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen versuchen. Bruno Herberich ist 1962 in Hardheim geboren, er ist verheiratet, hat zwei Söhne und ist katholisch. Seine berufliche Laufbahn begann er 1978 als Beamter in der Wehrverwaltung des Bundes. Nach dem nebenberuflichen Erwerb der Fachhochschulreife durchlief er Ausbildung und Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) für den gehobenen Verwaltungsdienst. Nach Tätigkeiten als stellv. Stadtkämmerer in Ladenburg und Personalleiter bei der Großen Kreisstadt Mosbach wurde er im März 1994 zum Bürgermeister der Gemeinde Hüffenhardt gewählt; seine Wiederwahl erfolgte im Jahr 2002 mit fast 98 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von mehr als 58 Prozent. Seit 2004 ist er Mitglied des Kreistages im Neckar-Odenwald-Kreis für die Fraktion der Freien Wähler. – Als Bürgermeister hat er in der Gemeinde Hüffenhardt, zu der der Ortsteil Kälbertshausen gehört, viel bewegt. Aktuell ist der Bau eines Kinderhauses geplant; über dieses Projekt, das vom Gemeinderat einstimmig auf den Weg gebracht wurde, läuft derzeit ein Bürgerentscheid. Diese Tatsache hat jedoch nicht das Geringste mit seiner Entscheidung für eine Kandidatur in Plankstadt zu tun – hier fiel seine Entscheidung bereits vor Bekanntwerden des Bürgerentscheids. Für die PlaLi ist Bruno Herberich der geeignete Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Plankstadt. Daher hat sie ihm ihre volle Unterstützung im Wahlkampf zugesagt. Herberich selbst bleibt jedoch unabhängiger Kandidat und betont die Wichtigkeit, auch das Gespräch mit allen anderen Gruppierungen in Plankstadt zu suchen.